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Radiosondenaufstieg, ein meteorologischer Messvorgang an einer aerologischen Station, wobei mit einer Radiosonde vertikale Messreihen des Luftdrucks, der Temperatur, der Luftfeuchte, des Windvektors und spezieller atmosphärischer Parameter (z.B. zur Luftchemie) gewonnen werden. Die dabei regelmässig erreichte Aufstiegshöhe liegt zwischen 25 und 40 km. Synoptische aerologische Aufstiege werden auf der ganzen Erde an rund 900 Stationen täglich um 00 und 12 Uhr UTC durchgeführt. Ihre Messergebnisse werden einzeln in aerologische Diagramme oder zusammen in Höhenwetterkarten (Wetterkarte) eingetragen und ausgewertet. Insgesamt erfassen und beschreiben sie (mit weiteren aerologischen Messdaten) den jeweiligen aktuellen atmosphärischen Zustand als Ausgangsbasis der numerischen Wetterprognose (TEMP-Meldung). |
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