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flächenverteiltes Modell, hydrologisches Modell, bei dem ein Gebiet entsprechend besonderer Merkmale räumlich untergliedert wird. Eine solche Unterteilung kann anhand verschiedener Kriterien vorgenommen werden, z.B. nach Höhenlage, Hangneigung, Landnutzung, Bodeneigenschaften. Oft werden aus Kombinationen vorgenannter Kriterien Flächen ähnlicher Abflussbildungseigenschaften (hydrologische Einheiten) gebildet. Vielfach erfolgt auch eine Gebietsaufgliederung durch ein über das Einzugsgebiet gelegtes quadratisches Flächenraster. Dabei werden jedem Flächenelement eigene Kennwerte zugewiesen. Dem flächendetaillierten Modell wird das Block-Modell gegenüber gestellt. |
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