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Lageveränderung der Objekte bzw. Kartenzeichen im Folgemassstab gegenüber dem Ausgangsmassstab. Jede absolute Lageveränderung eines Objektes,
d.h. seiner Koordinaten in der Karte, bewirkt eine Änderung seiner relativen Position gegenüber anderen Objekten. Umgekehrt lässt sich eine relative Lageveränderung nur durch die Änderung seiner Koordinaten herbeiführen. Aus dieser Sicht haben alle Generalisierungsmassnahmen eine unmittelbare oder mittelbare Lageveränderung der Objekte zur Folge. Objektauswahl und Darstellungsumschlag vereinfachen die topologischen Strukturen, d.h. die relativen Lagebeziehungen; zum einen durch den Wegfall einer Anzahl von Objekten und der damit verknüpften Topologien, zum anderen durch die Umwandlung von Flächenkartenzeichen in punktbezogene Signaturen oder umgekehrt. Bei der Formvereinfachung werden topologische Strukturen weitgehend erhalten, während aus der Zusammenfassung neue, einfachere Topologien hervorgehen. Massnahmen der Verdrängung verändern nicht die Lage jener Objekte, von denen die Verdrängung ausgeht (primäre Objekte). Verdrängte Objekte erfahren eine Veränderung ihrer absoluten Lage, während die topologischen Beziehungen von lageveränderten zu verdrängungsverursachenden Objekten gezielt erhalten werden. |
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