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Satellit mit Umlaufbahn in der Äquatorebene in ca. 35.800 km Höhe, wo Zentrifugalkraft und Erdanziehungskraft im Gleichgewicht stehen. Die Winkelgeschwindigkeit des Satellitenumlaufs ist mit derjenigen der Erdrotation synchron, daher auch die Bezeichnung erdsynchrone oder geosynchrone Satelliten. Von der Erde aus betrachtet scheinen die geostationären Satelliten fix über demselben Punkt der Erde zu stehen. Von dieser Position aus können sie daher stets dieselben Gebiete der Erde beobachten und Daten in diese Gebiete übermitteln. Sie gestatten somit eine zeitlich kontinuierliche Beobachtung von ca. einem Drittel der Erde. Allerdings können sie keine Daten von den Polregionen empfangen oder dorthin übermitteln. Die geostationären Satelliten werden insbesondere für die Wetterbeobachtung (Wettersatellit, METEOSAT, GOES) oder die Telekommunikation genutzt. |
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