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für Planungszwecke gedachte Kartenwerke, welche die für Baumassnahmen relevanten Eigenschaften des oberflächennahen Untergrundes wiedergeben. Sie dienen zur Vorerkundung und zur Planung geotechnischer Untersuchungen, können jedoch eine objektbezogene Baugrunduntersuchung nicht ersetzen. Man unterscheidet zwischen kleinmassstäblichen ingenieurgeologischen Karten 1:25.000, Baugrundkarten 1:10.000 bis 1:2000 und speziellen Themenkarten (Rutschungskarten, Hangstabilitäts-, Risiko- bzw. Gefahrenkarten etc.), die Hinweise auf flächenhaft verbreitetes Gefährdungspotential liefern. Ingenieurgeologische Baugrundkarten quantifizieren die für Baumassnahmen relevanten Eigenschaften des oberflächennahen Untergrundes. Die anstehenden Gesteinsarten und die wichtigsten Baugrundeigenschaften sowie punktweise Angaben der Grundwasserstände werden in einer Hauptkarte dargestellt. Spezielle Anwendungskarten wie Darstellung der Grundwassergleichen, Flurabstandskarten, Bohr- und Aufschlusskarten werden oft als Nebenkarten mitgeliefert. |
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