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von gleicher Zeitdauer; in der Geologie eine lithologische Einheit, welche in ihrem
gesamten Verbreitungsgebiet gleichzeitig abgelagert wurde, d.h. die gleiche chronostratigraphische Reichweite aufweist. Isochron sind insbesondere im Rahmen von kurzfristigen Ereignissen (events) abgelagerte Gesteinskörper wie Tufflagen, Tempestite, Seismite oder im Zusammenhang mit kurzfristigen Anoxia gebildete Sedimente, z.B. der Kellwasserkalk. Das Gegenteil ist diachron. Der Begriff synchron bezieht sich auf zeitgleiche Flächen, z.B. auf die Grenze zwischen zwei chronostratigraphischen Einheiten. |
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