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ionare Kristallstruktur, für die der Quotient p = z/n aus der Ladungszahl z eines Kations und der Anzahl n der Anionen der Ladungszahl y, die das Kation koordinieren, gleich y/2 ist. Ein Beispiel für mesodesmische Strukturen sind die Silicate, in denen ein Si-Atom an vier Sauerstoffatome zu einem [SiO4]4--Komplex gebunden ist. Diese komplexen Anionen können - anders als bei anisodesmischen Strukturen - miteinander zu grösseren Komplexen und Baueinheiten verknüpft sein, wobei einzelne Sauerstoffatome Bestandteil zweier miteinander verknüpfter [SiO4]4--Einheiten sind. Das Vorliegen verknüpfter oder verknüpfbarer Komplexe ist typisch für mesodesmische Kristallstrukturen. |
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