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untiefe Geothermie, Nutzung des flachen Untergrundes zur Gewinnung und Speicherung von Wärme und Kälte. Der Einsatz erdgekoppelter Wärmepumpen (geothermische Energiegewinnung) ist erforderlich, da die Bodentemperatur (8-14ºC) nicht direkt zur Raumheizung ausreicht. Die Wärmegewinnung erfolgt über horizontal (Erdkollektoren) oder vertikal (Erdwärmesonden) im Boden verlegte Kunststoffrohre, durch die eine Wärmetauscherflüssigkeit gepumpt wird. Auch Oberflächen- oder Grundwasser kann genutzt werden. Das Verfahren eignet sich für dezentrale Anlagen, die natürlichen Voraussetzungen sind fast an jedem Ort gegeben. In Deutschland gibt es über 20.000 Anlagen. Zahlreiche Anlagen existieren in den USA, in der Schweiz und in Schweden. |
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