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entstehen dadurch, dass man Globusfelder von beispielsweise 1º Länge mal 1º Breite auf eine Tangentialebene an die Mitte des Feldes abbildet (Gradabteilungskarte). Der Nachteil eines solchen Entwurfes aus vielen aneinander gesetzten Gradabteilungen sind die entstehenden Klaffungen (Abb.). Vorteil ist dagegen die einfache Konstruktion, die keinen mathematischen Apparat benötigt. Die Gesamtheit der Gradabteilungen auf dem Globus ergibt ein Polyeder. Für die sog. Preussische Polyederprojektion der Karte 1:25.000 (Messtischblatt) wurden die Masse 6‘ in Breite und 10‘ in Länge als Abbildungsfeld festgelegt. In diesen Kartenblättern sind die Verzerrungen minimal. Topographische Kartenwerke werden heute noch prinzipiell polyedrisch aufgebaut, da aber für alle Punkte einer topographischen Aufnahme (Polygonpunkte) Gauss-Krüger-Koordinaten vorliegen, können die einzelnen Kartenblätter in diesem Koordinatensystem kartiert werden.
polyedrische Entwürfe: Prinzip eines Polyederentwurfs. |
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