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Schmelzvorgang, Übergang eines festen Stoffs in den flüssen Zustand; bei Wasser der Übergang aus der Eis- in die Wasserphase; Umkehrprozess zu gefrieren. Das Schmelzen erfolgt bei Normaldruck nach Energiezufuhr mit Temperaturanstieg bis zur Schmelztemperatur Tg, dem Schmelzpunkt bei 0ºC. Die erforderliche Umwandlungswärme zum Aufbrechen des Ionengitters, die Schmelzwärme rg, beträgt ca. 340 J/g, die Schmelzenthalpie ist 6,007 kJ/mol. Entsprechend der Änderung des molekularen Gefüges nimmt die Dichte um ca. 9% von 0,9168 (Eis) auf 0,99987 g/cm3 (Wasser) zu. Schmelzwasser bei 0ºC hat ein um 9% kleineres Volumen als Eis bei 0ºC. Die Schmelztemperatur sinkt mit steigendem Druck. |
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