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Stoffeigenschaft, die angibt, wieviel Wärmemenge für eine Temperaturerhöhung notwendig ist (Wärmekapazität). Es wird entweder die Wärmekapazität auf 1 mol (molare Wärmekapazität), auf das Volumen oder die Masse (spezifische Wärmekapazität im eigentlichen Sinn) angegeben. Die Wärmekapazität nimmt mit steigender Temperatur zu (Debye, 1912). Dabei wird die Energie im Festkörper als kinetische und potentielle Energie gespeichert. Bei hohen Temperaturen sind alle Schwingungszustände angeregt und es ergibt sich eine molare Wärmekapazität CV von 3 k = 25 J/(mol K) (Dulong-Petitsche Regel). Der Druckeinfluss auf die Anregung von Schwingungen wird im allgemeinen vernachlässigt. Durch eine Druckerhöhung verringert sich jedoch in der Regel das Molvolumen. Wird die Wärmekapazität bei konstantem Volumen bestimmt, ergibt sich dadurch eine Zunahme der Wärmekapazität entsprechend der Dichtezunahme der Probe. |
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