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topozentrisches astronomisches Koordinatensystem |
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lokales astronomisches Koordinatensystem, erdfestes Koordinatensystem mit dem Ursprung im Topozentrum, d.h. in einem beliebigen Punkt der Erdoberfläche. Durch die Zenitrichtung ist die z-Achse:
des Koordinatensystems festgelegt. Die x-Achse:
weist nach astronomisch Nord und steht rechtwinklig auf der z-Achse. Damit liegt sie in der lokalen astronomischen Meridianebene. Die y-Achse:
weist nach astronomisch Ost und ergänzt das lokale astronomische Koordinatensystem zu einem Linkssystem. Die x-y-Ebene ist Tangentialfläche an die lokale Äquipotentialfläche des Schwerefeldes und damit lokale Horizontalfläche.
Die relative Position eines beliebigen Punktes Q bezüglich des Ursprungs P im topozentrischen astronomischen Koordinatensystem kann durch rechtwinklig kartesische Koordinaten:
oder mittels sphärischer Polarkoordinaten: z (Zenitdistanz), a (astronomisches Azimut), d (räumliche Distanz) angegeben werden (Abb.):
Das topozentrische astronomische Koordinatensystem hat als erdgebundenes Beobachtungssystem in der Geodäsie grosse Bedeutung, da die Lotrichtung bzw. die Horizontalebene in nahezu allen Vermessungsmethoden eine wichtige Orientierungsrolle spielen. Damit kann dieses System als natürliches Koordinatensystem betrachtet werden (natürliche Koordinaten). Literatur: Heck, B. (1995): Rechenverfahren und Auswertemodelle der Landesvermessung. – Heidelberg.
topozentrisches astronomisches Koordinatensystem: topozentrisches astronomisches Koordinatensystem und lokale sphärische Polarkoordinaten. |
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