residuelle Absenkung, der Absenkungsbetrag, der nach dem Ende der Grundwasserentnahme, also während des Wiederanstiegs des Grundwasserspiegels, gemessen werden kann. Die verbleibende Absenkung wird kontinuierlich kleiner, bis der Ausgangswasserspiegel erreicht wird. Stellt sich der Ausgangswasserspiegel vorzeitig ein, so herrschen positive Grenzbedingungen. Wird beim Wiederanstieg der Ausgangswasserspiegel nicht mehr erreicht, bedeutet dies, dass der Grundwasserleiter räumlich begrenzt ist und die Wasserentnahme nicht mehr vollständig ausgeglichen werden kann. Wird die zeitliche Entwicklung der verbleibenden Absenkung im Entnahmebrunnen bzw. einer Grundwassermessstelle aufgezeichnet, so kann mit diesen Werten die Transmissivität des Grundwasserleiters bestimmt werden (Wiederanstiegsmethode nach Theis und Jacob).