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Gebiet entlang eines Hanges, in dem die Temperatur häufig höher ist als in den darüber- und darunterliegenden Geländeteilen. Die warme Hangzone kommt dadurch zustande, dass die in den Nachtstunden am Hang gebildete Kaltluft abfliesst (Kaltluftabfluss) und sich am Talboden sammelt, während die Luft auf dem das Tal nach oben hin abschliessenden Plateau liegen bleibt und sich weiter abkühlt. Dadurch entsteht etwa im oberen Hangdrittel ein Gebiet mit höheren Temperaturen. Die warme Hangzone ist nebelarm, kaum frostgefährdet, bioklimatisch begünstigt und macht sich in der Vegetation dadurch bemerkbar, dass der Austrieb einige Tage früher erfolgt als im Tal. |
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