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ökofunktionale Kennwerte, ökologische Kenngrössen, im Rahmen von Landschaftsbewertungen erhobene semiquantitative Daten zur Beschreibung des aktuellen Zustands. Von solchen Daten wird eine räumliche Aussage erwartet, gleichzeitig müssen sie aus praktischen Gründen ohne aufwendige Messungen ermittelt werden können. Sie beziehen sich daher überwiegend auf relativ statische Geoökofaktoren. Ein Beispiel sind ökologische Bodenfeuchtgrade. Erst in jüngerer Zeit wird zu einer dynamischen Kennzeichnung übergegangen, d.h. zu einer Ausweisung der ökologischen Prozesse durch Stoffumsätze (Stoffbilanzen). In der Bioökologie werden auch quasiquantitative Kennzeichnungen des Zusammenhanges einer Organismengruppe mit einem chemischen oder physikalischen Faktor (z.B. Schwermetallpflanze) als ökologische Kennwerte bezeichnet. |
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