| |
[von lat. alumen=Alaun, mittelhochdeutsch alun], Alaunspat, Alaunstein, Calafatit,
Kalioalunit, Löwigit, Newtonit, KAl3[(OH)6|(SO4)2], Mineral mit ditrigonal-skalenoedrischer Kristallform. Farbe: weiss, mit vielfach grauer, gelblicher oder rötlicher Tönung; Glas- bis Perlmutterglanz; durchscheinend bis undurchsichtig; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 3,5-4; Dichte: 2,7-2,8 g/cm3; Spaltbarkeit: vollkommen nach (0001); Bruch: muschelig, splittrig; Aggregate: feintraubige, erdige, manchmal faserige Massen; Kristalle klein, krummflächig und meist in Drusen und Poren; vor dem Lötrohr rissig werdend, jedoch nicht schmelzend; in H2O und HCl unlöslich; Vorkommen: als hydrothermales Zersetzungsprodukt von Alkali-Feldspäten oder Foiden in sauren bis intermediären Vulkaniten (Rhyolithe bis Andesite), vorwiegend im Bereich von Solfataren unter Einwirkung von H2SO4 (Alunitisierung); Begleiter: Quarz, Kaolinit, Halloysit, Gips, Opal, Hydrargillit; Fundorte:
Solfatara bei Neapel und La Tolfa bei Rom (Italien), Bereghszasz (Ungarn), Goldfield und Sulphur/Nevada (USA), Bulla Dela und Lake Campion (Australien). Alaune. |
|