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[von griech. analkis = schwach, kraftlos], Cubieit, Cuboit, Eudnophit, Euthalit.
Na[AlSi2O6]·H2O; Mineral mit kubischer Kristallform; oft modellhaft gut ausgebildete Ikositetraeder, auch in derb körnigen und krustigen Aggregaten; farblos, mitunter graue, rötliche oder grünliche Tönung; Glasglanz; Spaltbarkeit kaum vorhanden; Bruch: muschelig, uneben. Seine lockere Gerüststruktur enthält Kanäle parallel zu den dreizähligen Achsen, in denen sich H2O-Moleküle befinden. Na kann durch K oder Ca diadoch ersetzt werden und zum Valenzausgleich Si durch Al. Die Bildung erfolgt in Magmatiten, wenn diese SiO2-untersättigt sind, zusammen mit Nephelin oder anderen Foiden, ferner teils deuterisch, teils autohydrothermal als Pseudomorphosen nach Leucit oder Nephelin, auch als Drusenfüllung in Klüften und verschiedenen alkalireichen Vulkaniten (Phonolit, Diabas, Basalt) bzw. in manchen Plutoniten (Syenit, Foyait, Gabbro). In vulkanischen Tuffen finden sich gelegentlich grosse durchsichtige Kristalle. Analcim in Basalten verursacht den sogenannten Sonnenbrand. Diese Basalte sind wegen ihrer Neigung zu grusigem Zerfall für eine technische Verwendung nur bedingt geeignet. |
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