| |
Belastung, Anzahl der Gitterpunkte pro Flächeneinheit einer Netzebene. In dem abgebildeten Beispiel (der Orthogonalprojektion eines einfachen kubischen Gitters auf die -Ebene) steigt die Belastungsdichte der drei Netzebenen in der Reihenfolge (140), (110), (100) an,
während gleichzeitig ihr Abstand zunimmt (Abb.). Allgemein gilt, dass die Belastungsdichte dem Netzebenenabstand proportional ist. Niedrig indizierte Netzebenen haben i.d.R. eine hohe Belastungsdichte und entsprechen bevorzugt ausgebildeten Kristallflächen (Bravaissches Prinzip).

Belastungsdichte: Zunahme der Belastungsdichte der drei Netzebenen in der Reihenfolge (140), (110), (100). |
|