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besagt, dass Flächen an einem Kristall mit um so grösserer Wahrscheinlichkeit auftreten, je höher die Belastungsdichte der betreffenden Netzebenen ist. In einer kubisch flächenzentrierten gitterartigen Struktur haben die Netzebenen {111} die höchste Belastungdichte, gefolgt von {100}, {110} usw. In diesem Strukturtyp kristallisiert u.a. Gold, dessen Kristalle häufig einen oktaedrischen Habitus aufweisen, während Hexaeder- und Rhombendodekaederflächen untergeordnet sind. |
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