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Karl Gustav, deutscher Geologe und Naturwissenschaftler, * 18.1.1792 in Wöhrd bei Nürnberg, † 30.11.1870; Studium der Naturwissenschaften in Erlangen, 1815 Habilitation, Veröffentlichung eines Lehrbuchs der Stöchiometrie, 1819 Berufung an die neu gegründete Universität Bonn als Extraordinarius für Physik und Chemie, 1822 Verleihung des Ordinariats und Direktor des chemischen und physikalischen Instituts, zahlreiche Forschungen über Erdwärme ("Die Wärmelehre des Innern unseres Erdkörpers", 1837), magmatische Schmelzen, Entstehung und Gewinnung von Erzen ("Mémoire sur l'aérage des mines", 1848), chemische Verwitterung, Mineralquellen, Flusswässer und Rutschungen; 1848-54 erstes und bis heute umfangreichstes "Lehrbuch der chemischen und physikalischen Geologie", davon 1863-66 eine zweite, völlig neu bearbeitete Ausgabe. |
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