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Gefügeelemente, die durch die Zusammenlagerung einzelner Bodenbestandteile (z.B. Tonminerale, Schluff- und Sandkörner sowie organische Stoffe) zu grösseren Einheiten (Aggregation) entstehen und die sich deutlich von der Umgebung abheben. Bodenaggregate sind gekennzeichnet durch unterschiedliche Form, Grösse und Stabilität in Abhängigkeit von der Art der Entstehung, geprägt durch die Bodenentwicklung. Sie entstehen durch a) hohe biologische Aktivität und intensive Durchwurzelung (Krümel, Wurmlosungsaggregate), b) Schrumpfungsprozesse (Polyeder, Prismen, Säulen) und c) mechanische Beanspruchung des Ap-Horizontes bei der Bodenbearbeitung (Bröckel, Klumpen). Die Art der Aggregate definiert das entsprechende Aggregatgefüge. Sie sind innerhalb des Bodenverbandes stabilisierende Elemente bei einwirkenden Druck- und Scherbeanspruchungen. |
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