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dient der Schaffung optimaler Bodenzustände für das Pflanzenwachstum. Die Ziele der Bodenbearbeitung sind die folgenden: a) die Herstellung eines bestimmten Bodengefüges mittels Lockern, Krümeln oder Verdichtens zur Schaffung eines gut durchwurzelbaren Bodenraumes mit Anschluss an die wasserführenden Kapillare, b) die Einebnung oder Ausformung der Bodenoberfläche als Voraussetzung für bestimmte Saat-, Pflanz- und Ernteverfahren, wie Einzelkornsaat, Ernte von Kartoffeln aus Dämmen, oder Bewässerungsverfahren, c) Beseitigung von Unkraut und Schaderregern durch Vergraben und mechanische Vernichtung. Die Bodenbearbeitung wird eingeteilt in einerseits die Primärbodenbearbeitung zur ersten, meist tiefgehenden Lockerung des Bodens nach der Ernte und zur Einarbeitung von Bestandsabfall mit dem Einsatz von Pflug, Grubber oder Fräse. Andererseits dient die Sekundärbodenbearbeitung der Herstellung eines feinkrümeligen Saatbettes mit Feingrubber, Egge oder flach arbeitender Fräse. |
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