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1) holzzerstörende Pilze, deren Enzyme hauptsächlich die Zellulose des Holzes abbauen. Im Unterschied zur Weissfäule (Weissfäulepilze) bleiben die Lignine erhalten und geben dem teilweise zersetzten Holz die typisch rotbraune Färbung und eine würfelige Struktur. Die saprophytisch oder fakultativ parasitär lebenden Pilze sind oft wirtsspezifisch, z.B. verursacht Piptoporus betulinus die Braunfäule an Birken, Heterobasidion annosum an Nadelbäumen. 2) Pilze der Gattungen Sclerotinia und Penicillium, die Braunfäule bei Kern- und Steinobst verursachen. 3) Der phytopathogene Pilz Phytophtora infestans ist der Erreger der Knollen- bzw. Fruchtfäule bei Kartoffeln und Tomaten. |
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