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1) holzzerstörende Pilze, deren Enzyme im Gegensatz zur Braunfäule (Braunfäulepilze) sowohl die Zellulose als auch das Lignin des Holzes abbauen können. Das zersetzte Holz sieht dann hell, oft völlig weiss aus, seine Längsfaserigkeit bleibt erhalten. Zu den Weissfäulepilzen gehören viele Polyporus-Arten. Das Mycel dieser saprophytisch oder parasitären Pilze ist in grossen Baumstümpfen meist perennierend und bildet jährlich neue Fruchtkörper, die typischerweise als fächerförmige Konsolen ohne Stiele bekannt sind. 2) Pilze der Gattung Fusarium, die eine Knollenerkrankung der Kartoffel verursachen. Das befallene Gewebe schrumpft (Trockenfäule), der Pilz bildet einen hellfarbenen Mycelrasen auf der Oberfläche der Kartoffelknolle. |
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