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Gruppenbezeichnung für Manganminerale, die hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung MnO2 ähnlich sind, sonst aber verschiedene Eigenschaften und Ausbildungsformen zeigen; gebildet meist aus ausgeflockten Kolloiden, schlecht kristallisiert mit locker gepackten Strukturen, in denen sich Wasser und zusätzliche Kationen befinden. Man unterscheidet Pyrolusit, Ramsdellit, Phyllomanganate mit Schichtstrukturen, Birnesit, Chalkophanit mit Zink, Lithiophorit mit Lithium sowie Manganate mit Tunnelstrukturen aus Doppelketten von MnO6-Oktaedern u.a.; weiterhin Romanechit (Psilomelan) und Hollandit mit Barium, Kryptomelan,
Koronadit, Todorokit, Manjiorit und Woodruffit; ausser Pyrolusit sind es meist eisengraue bis schwarze oder braunschwarze, derbe bis dichte, glasige oder poröse, schaumige, z.T. erdige Massen, als auch Oolithe unterschiedlicher Härte (Härte nach Mohs: 1-6) und Dichte (ca. 3-5 g/cm3); auch Bestandteil der Manganknollen. Manganminerale. |
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