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1) Allgemeine Geologie: Ausscheidungen von Eisen- und Manganoxiden in Form baumähnlich verästelter Strukturen auf Kluftflächen mancher Gesteine, z.B. Solnhofener Kalke. 2) Kristallographie: eine Wachstumsform beim Erstarren von Schmelzen. Dendritisches Wachstum bildet Formen, die nicht durch die inneren Strukturen bestimmt sind, sondern durch Richtungen, die sich durch besonders hohe Ableitung der Schmelzwärme oder molekularkinetisch auszeichnen. Charakteristisch für Dendriten sind bestimmte Massverhältnisse und die Ausbildung von sekundären, tertiären etc. Seitenästen. Neben den bekannten Formen eines sich in Zweigen verästelnden Stammes findet man auch dendritisches Wachstum zu federförmigen, zu nadel- und speerförmigen, aber auch zu plättchen- oder bänderförmigen Kristallen. |
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