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Positionsdiagramm, lokales Diagramm, in Karten und anderen kartographischen Darstellungsformen ein punkt- oder netzbezogenes Kartenzeichen in Form einer Diagrammfigur. Im Vergleich zu den Positionssignaturen kann die lagerichtige Anordnung von Diagrammsignaturen nicht immer gewährleistet werden, es sei denn, sie sind zentralsymmetrisch strukturiert. Der prinzipielle Unterschied zum Diakartogramm liegt im topologischen Raumbezug der darzustellenden Daten. Die punktbezogenen Diagrammsignaturen fügen sich in den Grundriss der thematischen Karte ein, während die flächenbezogenen Diagrammfiguren für die Gesamtinformation der betreffenden, zumeist administrativen Bezugseinheit stehen. Damit wenig Grundrisselemente der Karte verdeckt werden, müssen die Diagrammsignaturen möglichst klein gehalten werden. Dies kann mitunter die Darstellbarkeit und Ablesbarkeit der Daten beeinträchtigen. Am häufigsten kommen Stäbchen-, Säulen-, Flächen- und Körperdiagramme als Diagrammfiguren zur Anwendung, wobei Kreissektorendiagramme besonders gut geeignet sind. Bei Einsatz von ungegliederten wertgestuften geometrischen Figuren spricht man von Mengensignaturen. |
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