Landschaftsökosysteme können auf verschiedenen Dimensionsstufen betrachtet bzw. modelliert werden, d.h. man kann die landschaftlichen Prozesse für Ökosysteme unterschiedlicher Grössenordnungen bestimmen (Theorie der geographischen Dimensionen Tab.). Teilweise besteht zwischen diesen Prozessen ein Funktionszusammenhang über die vier hierarchisch gegliederten Haupdimensionsstufen hinweg. Die kleinste Dimension landschaftlicher Ökosysteme ist die topische Dimension, räumlich repräsentiert durch das Ökotop. Darauf folgen die chorische Dimension und die regionische Dimension, räumlich repräsentiert durch die funktionellen Einheiten der Chore und der Region. Die Erde als grösstes Ökosystem gehört in die geosphärische Dimension. Die Kennzeichnung der Systeme verlangt ein der jeweiligen Dimensionsstufe entsprechend angepasstes Methodenspektrum.