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(sing. Diskretum), diskrete Erscheinungen, diskrete Geoobjekte, in der Kartographie die eindeutig durch zumeist auch sichtbare Grenzlinien abgegrenzten Darstellungsgegenstände sowie Objekte linearer Erstreckung. Sie werden in Karten massstabsabhängig als Fläche oder punktbezogen wiedergegeben. Bei der kartographischen Darstellung mittels Flächenkartenzeichen wird die Kontur beschrieben, bei zentralsymmetrischen Positionssignaturen die Lage des Mittelpunkts, bei Linearsignaturen die Mittellinie (Achse). Flächenhafte Diskreta lassen sich gliedern in Objektflächen (Areale, absolute Vorkommen), z.B. Bodenarten, Flächennutzungsarten, geologische Strukturen, oder in Verbreitungsflächen (Pseudoareale, relative Vorkommen), z.B. Pflanzenarten, Sprachen, Konfessionen, und Bezugsflächen, die ihrerseits statistische Sachverhalte betreffen. Der Gegensatz zu den Diskreta sind die Kontinua. |
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