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Heinrich Wilhelm, deutscher Physiker und Meteorologe, * 6.10.1803 in Liegnitz, † 4.4.1879 in Berlin; seit 1829 Professor in Berlin und Physiklehrer an Gymnasien und militärischen Lehranstalten; 1849-79 Leitung des Preussischen Meteorologischen Instituts; 1907-1922 Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, bedeutendster Meteorologe seiner Zeit; Mitbegründer der modernen Meteorologie und vergleichenden Klimatologie; beeinflusste die Entwicklung der Wettervorhersage; neben physikalischen Arbeiten statistische und kartographische Darstellungen meteorologischer Verhältnisse; führte die Monatsisothermen ein (1849), fand das Drehungsgesetz der Winde, nahm wesentliche Gedanken der Polarfronttheorie vorweg. Werke (Auswahl): "Meteorologische Untersuchungen" (1837), "Die Verbreitung der Wärme auf der Oberfläche der Erde" (1852) "Über das Gesetz der Stürme" (1840), "Klimatologische Beiträge" (Teil 1-2, 1857-69). |
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