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fester Aggregatzustand des Wassers, zu hexagonalen Eiskristallen gefroren. Eis ist farblos, in grösseren Mengen wird es bläulich, durch Trübung, z.B. bei Eisbergen im Meer, grünlich, bei Lufteinschluss wird es wegen der Lichtbrechung in den enthaltenen Luftbläschen weiss. Deshalb ist auch Schnee, Graupel und Firn weiss. Der Gefrierpunkt liegt bei Normal-Atmosphärendruck (1013,25 hPa) bei genau 0°C (Frostpunkt). Seine Dichte ist mit 0,917 g/cm3 geringer als die des Wassers. Eis gibt es ständig auf der Erde als Schneedecke, Gletscher, Polareis oder als Eisdecke auf Seen und Flüssen. Seine plastischen und strukturviskosen Eigenschaften sind wichtig für die Gletscherbewegung.
Die thermischen Eigenschaften von Eis zeichnen sich durch eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aus, so dass der von der Eisoberfläche her gesteuerte Wärmetransport im Gletschereis v.a. durch die Eisbewegung und die Verlagerung von Schmelzwasser erfolgt; je nach Temperaturprofil eines Gletschers lassen sich kalte Gletscher und temperierte Gletscher unterscheiden. |
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