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Eisberg |
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Bezeichnung für eine im Meer schwimmende, grosse zusammenhängende Eismasse, die nach einer WMO-Definition wenigstens 5 m hoch aus dem Wasser ragt. Der Dichte des Eises entsprechend ragen sie nur mit etwa 1/9 ihrer Masse aus dem Wasser. Kleinere Abbrüche sind die Eisschollen oder Growler. Im Nordpolarbereich überwiegen unregelmässig geformte Eisberge, die meist aus Abbrüchen (dem "Kalben") der Grönland-Gletscher entstanden sind. Tafeleisberge sind grosse Eisplatten mit ebener Oberfläche. Sie stammen meist von einem der Schelfeise in der Antarktis. Diese Eisberge können über 100 km2 gross sein und ragen 30 bis 40 m über die Wasserfläche empor. Eisberge stellen insbesondere im westlichen Nordatlantik eine Gefahr für die Schiffahrt und Ölförderung dar. Die wiederholte Freisetzung grosser Eisbergflotten in den Nordatlantik während der Weichsel-Kaltzeit war mit erheblichen Folgen für das Klimasystem und der grossräumigen Verdriftung grobklastischer Sedimente verbunden (Heinrich-Event). |
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