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1) Gestein, aus dem ein Wertstoff, das Erzmineral, gewonnen werden kann. Der Begriff wird oft auch nur auf den Wertstoff bezogen, i.a. wird der Begriff mit dem des Wertstoffes gekoppelt, z.B. Eisenerz. Die Gewinnung (Bergbau) erfolgt mit bergmännischen Verfahren in einem Bergwerk, übertage im Tagebau oder untertage im Tiefbau. Für die Weiterverarbeitung muss das Erz in den allermeisten Fällen erst über Verfahren der Aufbereitung aufkonzentriert werden, bevor es in notwendig reiner Qualität zur Verfügung steht. Manche Rohstoffe können dann bereits genutzt werden, bei anderen muss erst durch weitere Verfahren, wie bei den Metallen durch die Verhüttung, der gewünschte Wertstoff rein dargestellt werden. 2) Begriff für die opaken Nebengemengteile (z.B. Magnetit, Ilmenit) in magmatischen Gesteinen. |
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