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Eisenrose, Eisentitan, Gregorit, Haplotypit, Menaccanit, Menakan, Menakeisenstein, Paracolumbit, Schwarztitanerz, Siderotitanium, Spessartit, Titaneisen, Titaneisenerz, Thuenit, Washingtonit, nach dem Fundort im Ilmengebirge benanntes Mineral mit der chemischen Formel: FeTiO3 und trigonal-rhomboedrischer Kristallform (Abb.); Farbe: eisenschwarz mit Stich ins Stahlgraue, Braune oder Violette; unvollkommener Metallglanz; undurchsichtig; Strich: schwarz, ins Bräunliche gehend; Härte nach Mohs: 5-6 (spröd); Dichte: 4,68-4,78 g/cm3; Spaltbarkeit: zuweilen infolge Translation teilbar nach (0001); Aggregate: dichte bis körnige Massen, eingesprengte Körner; Kristalle dick-tafelig; vor dem Lötrohr unschmelzbar; gepulvert nur schwer in kochender Salzsäure löslich; Begleiter: Feldspäte, Biotit, Ilmenrutil, Hämatit, Magnetit, Apatit; Vorkommen: eingewachsen als Nebengemengteil magmatischer Gesteine bzw. als selbständige Differentiate basischer Magmatite; Fundorte: Fichtenberg bei Ottendorf und Penig (beide Sachsen), am Fleschenhorn (Wallis/Schweiz), Kragerö und Ekersund-Soggendal (Norwegen), St. Urbain (Quebec/Kanada),
Ilmengebirge (Russland). Ilmenit ist antiferromagnetisch (Antiferromagnetismus) mit einer Néel-Temperatur von TN = 60K (-213°C), paramagnetisch (Paramagnetismus) bei Raumtemperatur und deshalb kein Träger einer remanenten Magnetisierung von Gesteinen. Die spezifische Suszeptibilität liegt bei χspez =10-6 m3/kg und damit im Bereich zahlreicher rein paramagnetischer Minerale.
Ilmenit: Ilmenitkristall, tafeliger Habitus. |
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