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bewusster Verzicht auf die volle Ausnutzung des möglichen Ertragspotentials einer Landschaft. Dies gilt insbesondere für Agrarflächen, bei denen, im Zuge der Neuorientierung der Landwirtschaft zu einer vermehrt ökologisch orientierten Produktion (u.a. mittels Direktzahlungen) die Extensivierung gefördert wird. Mit der flächenhaften Extensivierung werden die durch den Landwirt geregelten Stoff- und Energiedurchflüsse (z.B. Düngermitteleinsatz, Bodenbearbeitung) im Agrarökosystem verringert. Der Agrarraum erfährt eine Entlastung vom Nutzungsdruck, sein Natürlichkeitsgrad wird erhöht sowie die durch Austauschvorgänge (z.B. Auswaschung, Bodenerosion, Abschwemmung) hervorgerufenen negativen Auswirkungen auf angrenzende Ökosysteme vermindert. |
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