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Anteil des Volumens der Festsubstanz in Böden am Gesamtvolumen in Prozent; wird es als Dezimalbruch angegeben, spricht man von Feststoffanteil. Es ist abhängig von der Textur, dem Anteil an organischer Substanz und der Lagerungsdichte und beträgt in Mineralböden gewöhnlich zwischen 30 und 60 Vol.-%. Es ist in der Ackerkrume meist geringer als im Unterboden und bei grober Textur des Lockergesteins (z.B. Sand, Kies) höher als bei feiner Textur (z.B. Ton und Schluff). In gering zersetzten Torfen kann es weniger als 10 Vol.-% betragen. Es verändert sich in quellungs- und schrumpfungsaktiven Böden (z.B. Ton- und Moorböden) gegenläufig zum Wassergehalt. |
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