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Wassermühle, welche die einfachste Form der Nutzung der Gezeitenenergie darstellt (Gezeiten). Die Existenz von Flutmühlen, die als Korn-, Gips- und Sägemühlen dienten, ist für die Zeit ab dem 11. Jh. verbürgt. Von Bischof Veranzio stammt aus dem Jahre 1605 die Beschreibung einer Flutkraftanlage, deren Tore sich bei Ebbe selbsttätig schliessen und dem in einem Becken während der Flut gesammelten Wasser den Rücklauf verwehren. Über einen separaten Ausfluss wird der Rücklauf zum Antrieb der Mühlräder genutzt. Solche Anlagen waren seit dem 17. Jh. an der Atlantikküste Nordamerikas in Betrieb. Im 18. Jh. legte der Zimmermann Perse bei Dünkirchen Flutmühlen an, die sowohl vom Ebbe- als auch vom Flutstrom in Bewegung gesetzt wurden. |
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