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graphisches Mittel zur Kennzeichnung von Flächen. Unmittelbar als Flächen werden wahrgenommen a) der Flächenton, d.h. die homogene, in Sonderfällen auch verlaufende Farbfläche (Farbverlauf) und b) das Flächenmuster. Beide Füllungen sind auch ohne Kontur verwendbar. Flächen können auch durch ein zentral innerhalb der geschlossenen Kontur plaziertes alphanumerisches oder ein anderes, meist bildhaftes Zeichen markiert werden. Nahezu alle kartographischen Darstellungsformen bedienen sich der Flächenfüllung. Lediglich die Punktmethode sowie die Methode der Linearsignaturen und Pfeile geringer Breite lassen keine Flächenfüllung zu. Flächenfüllungen der genannten Arten lassen sich miteinander kombinieren. Zweck einer solchen Kombination kann einerseits die mehrschichtige Darstellung, andererseits eine die Wahrnehmung begünstigende Redundanz sein. Deshalb werden häufig in schwer unterscheidbare Flächentöne die Nummern von Legendeneinheiten eingetragen, z.B. in geologischen Karten. |
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