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Geoidbestimmung aus Altimetrie |
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Verbesserungen des Geoids aus Altimetermessungen heraus. Unter der Voraussetzung, dass die Meeresoberfläche sich in erster Näherung senkrecht zur Lotrichtung ausrichtet und unter Vernachlässigung der Meerestopographie, die 1-2 m beträgt, ist der Meeresspiegel bereits eine gute Approximation des Geoids. Erste Altimetermissionen konnten deshalb durch eine Kartierung des Meerespiegels unmittelbar zu einer Geoidverbesserung beitragen. Da die Meerestopographie jedoch schwer bestimmbar ist, können weitere Verbesserungen des Geoids heute nur indirekt erzielt werden: Aus Altimetermessungen werden entlang der Bahnspuren Lotabweichungskomponenten abgeleitet. Diese können dann durch Inversion der Vening-Meinesz-Integralformeln in Schwereanomalien umgerechnet werden und ergänzen so terrestrisch bestimmte Schwereanomalien. Aus den "geodätischen" Phasen der Altimetermissionen Geosat und ERS-1 konnten für Breiten bis ±81,5°?Schwereanomalien mit hoher räumlicher Auflösung und homogener Genauigkeit abgeleitet werden.
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