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ist ein Begriff, der in den Naturwissenschaften und auch in der Geophysik in mehrfacher
Weise verwendet wird. 1) Historische Geologie: Eiszeit. 2) Physik: bezeichnet bei periodisch
ablaufenden Vorgängen die Grösse, mit der Ort und Zeit des sich wiederholenden Vorgangs definiert
wird, bei einer einfachen harmonischen Schwingung der Form: y=A·sinφ,
mit y als Auslenkung, A als Amplitude und φ als Phasenwinkel. Wenn zu einem Winkel φ=0 die Auslenkung von Null abweicht, muss eine Phasenkonstante φ0 (Nullphasenwinkel, Phasenwinkel)
eingeführt werden:
y=A·sin(φ-φ0). 3) physikalische Chemie: bedeutet eine homogene Zustandsform einer Substanz, die durch eine
räumliche Grenzfläche von einer anderen Phase abgegrenzt ist. 4) Seismologie: bezeichnet in einem
Seismogramm das Erscheinen einer neuen Wellengruppe, erkennbar durch eine Änderung der
Amplitude und/oder Periode des Signals. |
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