| |
sind insbesondere Seegravimeter und Fluggravimeter,
meist Federgravimeter. Die Gravimeter werden für den Einsatz auf bewegten Trägern mehrfach
spezialisiert durch: a) Robustheit gegenüber hoher Dynamik, b) konstruktive oder rechnerische
Berücksichtigung der Kreuzkopplung, c) die Änderung der Sensorrichtung (Input-Achse) wird
entweder (konventionell) durch eine kreiselstabilisierte Plattform eliminiert, (fahrzeugfest) rechnerisch
berücksichtigt oder es wird (rotationsinvariant) nur der Betrag des 3D-Vektors bestimmt, d)
Trägheitsbeschleunigungen werden teils (hochfrequent) durch Feder/Dämpfung, teils (niederfrequent)
numerisch herausgefiltert und/oder aus Positionsänderungen im Inertialraum bestimmt. Bei Bezug auf
die rotierende Erde ist die Eötvösreduktion zu berücksichtigen. Die hierzu notwendigen Positionsund Geschwindigkeitsdaten werden durch verschiedene Präzisionsnavigationsverfahren ermittelt, zur
Zeit insbesondere durch GPS (Global Positioning System). Die instrumentelle Lösung für Gravimetrie auf bewegten Trägern kann z.B. konventionell von einem
Land-Federgravimeter abgeleitet werden. Möglich ist auch die Verwendung von genauen
Beschleunigungsmessern aus der Trägheitsnavigation. GBo |
|