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Bestimmung der Eichfunktion zur Umrechnung der Geräteablesungen von Federgravimetern in Schwereeinheiten. Bekannte Werte (Sollwerte) über den gewünschten Bereich werden den tatsächlichen Ablesungen gegenübergestellt und die Umrechnungsfunktion diesen Wertepaaren angepasst. Die Sollwerte sind z.B. durch Veränderung der Probemasse, durch kinematische Beschleunigung, meist aber durch bekannte Schwerewerte auf Referenzpunkten verfügbar. Um einen sinnvollen Messbereich zu überdecken, wird entweder die Variation der Schwere mit der Höhe (in Hochhäusern, entlang Bergstrassen) oder mit der geographischen Breite als Nord-Süd-Eichlinie ausgenutzt. Bei Anlage eines Schwerereferenznetzes wird die Gravimetereichung zweckmässig in die Netzbearbeitung integriert. |
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