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Nahrungsmittelproduktionssteigerung durch innovative Entwicklungen im Anbau von Nutzpflanzen. Seit den 1930iger Jahren erfolgte in den USA, Mexiko und den Philippinen die Züchtung und Erprobung neuer, ertragsfähigerer Weizen-, Mais- und Reisvarietäten. Damit einhergehend erfolgte der Einsatz neuer Bodenbearbeitungs-, Aussaats-, Düngungs-, Bewässerungs- und Schädlingsbekämpfungsmethoden (Pestizideinsatz). Da mit der Verwendung der neuen Sorten die Erträge um mehr als verdoppelt werden konnten, sollte das neu entdeckte Know-how an die Bauern weitergegeben werden, um eine ständige, konstante Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion zu gewährleisten. Als problematisch erwies sich, v.a. für Kleinbetriebe, der erhöhte Kapitalaufwand der neuen Anbauverfahren. Kleinbetriebe konnten meist nicht von der Grünen Revolution profitieren. Insgesamt führten die Ertragssteigerungen der Grünen Revolution zu grossen Exportüberschüssen in Nordamerika, zur verbesserten Selbstversorgung in Westeuropa und bezüglich der Reisversorgung auch in manchen Entwicklungsländern, v.a. in Südostasien. |
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