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Sonderform eines festen Wehres, bei dem kleinere Abflüsse zunächst frei über die Wehrschwelle abfliessen. Mit steigendem Wasserstand im Oberwasser wird die Luft aus einer über dem Wehrrücken liegenden luftdichten Kappe mitgerissen, so dass eine Saugwirkung einsetzt und der zunächst freie Überfall in eine Rohrströmung übergeht. Durch eine am unteren Ende des Saugschlauches befindliche Sprungnase wird das Anspringen des Hebers beschleunigt. Wenn mit Absinken des Wasserspiegels wieder Luft zutritt, reisst die Heberwirkung ab. Heberwehre vermeiden den bei festen Wehren üblichen Nachteil stark schwankender Wasserspiegel im Oberwasser. |
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