Höhe des Wasserspiegels in Gewässern in bezug auf einen festgesetzten Nullpunkt. An der deutschen Küste ist der Pegelnullpunkt (PN) relativ zum Normalnull (NN) der Landesvermessung als PN=NN-5 m definiert. Der Wasserstand wird mit Wasserstandspegeln und mit Hilfe von Satelliten durch Altimeter gemessen. Die Messungen der Pegel liefern die Gezeitengrundwerte, auf deren Grundlage das Seekartennull der deutschen Seekarten festgelegt wird. Wasserstandmessungen über einen längeren Zeitraum werden dazu benutzt, um Meeresspiegelschwankungen zu erfassen. Wasserstände von Fliessgewässern dienen vor allem der Ermittlung der Durchflüsse. Sie werden direkt für die Schiffahrt und den Hochwasserschutz benötigt. Wasserstände von Seen und Talsperren sind für die Bestimmung des Speichervolumens erforderlich.