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Heliogravüre |
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Photogravüre, historisches polygraphisches Verfahren zur Herstellung von Ätzungen für den Tiefdruck. Von einer Strichzeichnung wird die auf chromiertem Gelatinepapier hergestellte Kopie einer photographischen Aufnahme auf eine mit Asphaltstaub beschichtete Kupferplatte übertragen und nacheinander viermal in Eisenchloridbädern geätzt. Von der so entstandenen Tiefätzung der Zeichnung können direkt in der Kupferdruck-Handpresse Abzüge wie von einem Originalstich hergestellt werden. Für grössere Auflagen wird die Tiefätzung galvanisch verstählt (Galvanoplastik). Die Heliogravüre wurde besonders im Militärgeographischen Institut in Wien seit 1869 zur Herstellung von topographischen Karten benutzt. Von 1873 bis 1883 wurden so 1800 Kupferdruckplatten hergestellt. Durch Verkleinerung der Zeichnung bei der Aufnahme kann nahezu die gleiche Schärfe wie bei einem Originalstich erreicht werden. WSt |
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