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Wasserkraftanlage mit grosser Fallhöhe (über 50 m bis zu 2000 m), jedoch häufig vergleichsweise geringem Durchfluss. Anders als beim Mitteldruckkraftwerk liegt das Hochdruckkraftwerk relativ selten direkt an der Talsperre, sondern ist mit dieser über Freispiegelleitungen oder Druckstollen verbunden. Häufig wird in der Kraftwasserzuleitung ein Ausgleichsspeicher (Wasserschloss) angeordnet, durch den die Massenschwingungen beim Öffnen und Schliessen der Turbinen gedämpft werden. Als hydraulisches System werden Francis-Turbinen, bei grossen Fallhöhen auch Pelton-Turbinen verwendet (Turbine). |
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