| |
Aufzeichnung der elektrischen Leitfähigkeit bzw. des elektrischen Widerstandes in einer Bohrung. Im Gegensatz zu den elektrischen Widerstandsverfahren (elektrische Bohrlochmessung), können induktive Widerstandsmessungen auch in Bohrungen durchgeführt werden, die lufterfüllt oder mit einer nichtleitenden Ölspülung gefüllt sind. Durch eine Sendespule werden starke magnetische Wechselfelder erzeugt, die Wirbelströme in der Formation induzieren (Abb.). Die Stärke dieser Ströme, die von einer Empfängerspule der Sonde gemessen wird, ist abhängig vom Widerstand bzw. dessen reziproker Grösse der Leitfähigkeit des Gesteins. Der Skineffekt sorgt für eine deutliche Signalschwächung. Moderne Mehrspulensysteme mit Fokussierung der Felder ermöglichen die Erhöhung der Eindringtiefe und der vertikalen Auflösung,
z.B. Phasor Induction SFL Tool mit tiefreichender (IDPH) und flacher (IMPH) Induktionsmessung. JWo
Induktions-Log: Messprinzip einer einfachen Induktionsmesssonde. |
|