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Einrichtungen zur Messung der Infiltration. Man unterscheidet zwischen Verfahren, die auf einem überstauenden Wasserspiegel beruhen und solchen, die sich einer künstlichen Beregnung bedienen. Überstauende Infiltrometer bestehen entweder aus einem einzelnen Stahlring oder einem konzentrisch angeordneten Paar von Stahlringen (Doppelringinfiltrometer) mit einem Durchmesser von mehreren dm. Diese werden etwa 10 cm tief in den Boden eingeschlagen und mit Wasser gefüllt. Über die zeitliche Änderung des Volumens im überstauenden Wasserkörper, welche durch die Messung der Wasserstandsänderung bestimmt werden kann, wird das pro Zeiteinheit infiltrierende Wasservolumen ermittelt. Bei Beregnungsversuchen (Sprinkler-Infiltrometer) wird eine bekannte Niederschlagsintensität erzeugt und anschliessend der Landoberflächenabfluss gemessen. Die Infiltrationsrate ergibt sich aus der Differenz der erzeugten Niederschlagshöhe und der Abflusshöhe des Landoberflächenabflusses. |
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