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Koerzitivfeldstärke |
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Koerzitivkraft, HC, gibt die Stärke eines Gegenfeldes an, mit dem in einer bis zur Sättigung ausgesteuerten Hysteresekurve eine Magnetisierung wieder entfernt werden kann. HC hängt sowohl von der Art des ferromagnetischen oder ferrimagnetischen Materials (Ferrimagnetismus, Ferromagnetismus) als auch von der Teilchengrösse d ab. Es gilt angenähert: HC proportional 1/d. Bei kleinen Teilchen mit nur einer einzigen magnetischen Domäne (Einbereichsteilchen) wird ein Maximum für HC erreicht. Gesteine mit natürlichen Ferriten unterschiedlicher Korngrössen haben ein weites Spektrum verschiedener Werte für HC. Nur die Teilchen mit den grössten HC-Werten sind in der Lage, über geologische Zeiten hinweg eine remanente Magnetisierung zu konservieren. Diese Anteile an der natürlichen remanenten Magnetisierung MNRM können nur durch sehr starke Felder bei der Wechselfeld-Entmagnetisierung und hohe Temperaturen bei der thermischen Entmagnetisierung aus Gesteinen entfernt werden. Die bei den verschiedenen Ferriten unterschiedlich grossen Koerzitivkräfte HC werden bei den IRM-Erwerbskurven genutzt, um ferrimagnetische Minerale in Gesteinen zu identifizieren (Tab.).
Koerzitivfeldstärke (Tab.): maximale Werte für die Koerzitivfeldstärken HC natürlicher ferrimagnetischer Minerale. |
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